Am dritten Tag der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften standen für Sharon die 50 Meter Brustschwimmen auf dem Plan. Im Vorlauf schwamm sie in 32,57 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Dies bedeutete Platz 16 und damit noch einen Platz im B-Finale.

Etwas überraschend war Sharon damit schnellste Dortmunderin über diese Strecke und die Trainer der SG Dortmund schenkten ihr das Vertrauen und gaben ihr den Startplatz in der 4x 50 Meter Lagenstaffel. Hoch motiviert ging sie zusammen mit Kim Kristin Krüger, Kira Konopik und Kerstin Lange an den Start. Und nach dem Jubel über die vermeintliche Silbermedaille folgte die Ernüchterung: die Staffel wurde disqualifiziert, ausgerechnet durch einen Frühstart von Sharon. Vielleicht war der Druck nun auch für drei weitere Schwimmerinnen verantwortlich zu sein zu hoch, oder es fehlte einfach die Möglichkeit die Staffelwechsel vorab zu üben. "Ich ärgere mich so unglaublich" meinte Sharon kurz nach dem Start und fügte hinzu: "meine Motivation ist jetzt auch ziemlich geschrumpft". 

Trost und Zuspruch erhielt Sharon dann von vielen Seiten mit der Aufforderung, ihren Frust im Finale heraus zu lassen. Und das Tat sie dann auch. In 32,29 Sekunden stellte sie erneut eine neue Bestzeit auf und verbesserte sich damit auf den 13. Platz.

Während es in Berlin um nationale Titel geht, geht es in Iserlohn um die Titel im Schwimmverband Südwestfalen. Hier gab es am ersten Tag fünf Medaillen für unsere Schwimmerinnen und Schwimmer.

Im 100 Meter Rückenschwimmen verbesserte Henry Kleff seine Bestzeit deutlich und schwamm in 1:03,07 Minuten zu Bronze in der Juniorenwertung. Im offenen Finale bestätigte er diese Zeit und belegte Rang vier.

Ebenfalls Bronze gewann Jan Niklas Hamm. Er sicherte sich diese Medaille in der Juniorenwertung im 200 Meter Brustschwimmen.

In der offenen Wertung qualifizierte sich Marius Syberg für das Finale über 50 Meter Brust. Dort schlug er nach 31,47 Sekunden als zweiter an und gewann damit Silber. Dass er eher auf den längeren Strecken zu Hause ist, bewies Marius dann im 200 Meter Brustschwimmen. Dort gewann er in 2:28,92 Minuten souverän den Titel.

Einen weiteren Titel gewann die 4x 50 Meter Freistil Staffel der Männer. In der Besetzung Nicolas Klüttermann, Jan Niklas Hamm, Marius Syberg und Sebastian Greiffer gewann das Team nach 1:39,77 Minuten und mehr als zwei Sekunden Vorsprung die Goldmedaille.

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