Im Nizza Bad konnten heute drei weitere Punkte gesichert werden. Nach gutem Start ins Spiel konnten die Dortmunder nach wenigen Minuten in Führung gehen. Die Langenberger jedoch hielten stark dagegen und antworteten zeitnah mit dem Ausgleich. Zur Halbzeit stand es in dem immer intensiver werdende Spiel 2:1 für die Gäste aus Dortmund. In der zweiter Hälfte fingen die Dortmunder wieder stark an und konnten Abstimmungsfehler der gegnerischen Mannschaft ausnutzen und weitere Treffer erzielen. Eine 2 minütige Überzahlsituation, die aus einer Zeitstrafe gegen die Dortmunder aufgrund eines Wechselfehlers resultierte, konnte der Gegner keinen Nutzen ziehen. Das Spiel der langenberger entwickelte sich zu einem zunehmend körperlich intersiverem Spiel mit vielen Klammeraktionen und entsprechenden Spielunterbrechungen. Letztendlich konnten die Dortmunder hierauf mit 3 Toren durch Hajo Kühn antworten und mit 5:1 erfolgreich das Spiel beenden.

Das beste am Abend war noch das Fässchen vom Domokal zum Trost. Das Resümee des Spiels gegen eine vollbesetzte Mannschaft aus Münster kann nach dem heutigen aufeinandertreffen nicht anders lauten. Nach schnellem Rückstand durch grobe Patzer in der Dortmunder Abwehr konnte Münster mit leichten Vorteilen mit 2:1 in die Halbzeitpause gehen. Obwohl das Dortmunder Team mit großer Moral immer wieder das Ergebnis durch schöne herausgespielte Tore von Thomas Overmann und Nils Wilker korrigieren konnte, haben die Münsteraner nicht locker gelassen und konnten einen Endstand von 5:3 erkämpfen. Das heutige Ergebnis resultiert daher in einem Dreikampf um die Tabellenspitze. Doch die Erfahrung unserer Mannschafts-Dinosaurier hat uns gelehrt: Gelacht wird erst am Ende der Saison. Summa summarum ein schöner Abend, besten Gruß an die Münsteraner und auf ein freudiges Wiedersehen.

Sea Lions mit Startschwierigkeiten

Verstärkt durch einige neue Spieler und mit diversen neuen taktischen Grundausrichtungen sollte am 30.11.17 die Saison mit neuem Schwung beginnen, doch die Sea Lions hatten die Rechnung leider ohne die Mannschaft vom DUC Köln gemacht, die in der Sommerpause nicht geschlafen hatte.

Halbzeit 1

Zu Beginn spielten beide Mannschaften wie gewohnt ausgeglichen gegen den Ball. Doch die Köllner schafften es durch viele gute Passstafetten den Ball immer weiter vor das Tor der Sea Lions zu bringen, wo sie ihn durch das zu offensive Verhalten der Stürmer lange halten konnten.

Weiterlesen: Unterwasserrugby: Sea Lions siegen nach punktloser Serie

Freitagabend 19.45 Uhr. Mit einer winzigen Truppe von 9 Mann musste die Dortmunder Zweite gegen eine zahlenmäßig überlegene, scheinbar riesige Horde Langenberger Unterwasserrugby-Spieler vom URC antreten. 

Die Dortmunder begannen druckvoll und dominierten das Spiel zunächst für die ersten 5 bis 10 Minuten. Nur folgerichtig gelang ihnen alsbald der erste Treffer: Nachdem ein Ball mit nahezu göttlicher Präzision unter der Langenberger Abwehr auf den am Korb lauernden Tim Sainsbury durchgesteckt wurde, machte dieser Dampf und brachte den Torwart der Langenberger in arge Bedrängnis, passte dann weiter auf den heran eilenden Christoph Nikolay, der sich souverän durchtankte und den Ball versenkte. 1:0. Alles lief nach Plan. Doch dann erwachten die Langenberger, die immer besser ins Spiel fanden und sich noch in der ersten Halbzeit mit dem Ausgleich belohnten. Nach dem Seitenwechsel ging es ausgeglichen weiter, mit Chancen auf beiden Seiten des Feldes, bis die Langenberger – keiner weiß wie – den Dortmunder Abwehr-Beton abermals durchbrechen und den Ball zur Führung versenken konnten. Die Stimmung der Dortmunder war am Boden. Was bedeutet der Treffer? War es das jetzt? Oder können wir das Spiel abermals drehen? Dortmund entschied sich für letzteres. Hajo preschte nach vorne und zog die gesamte Aufmerksamkeit der Langenberger Abwehr auf sich, verlor dabei nicht die Übersicht und passte den Ball durch die Abwehr auf Thomas Oevermann, der bereits vor dem Korb auf der Lauer lag, sich den Ball schnappte, den Torwart aus dem Weg wuppte und einnetzte. Es war ein unglaubliches Tor, möglicherweise eines der schönsten der bisherigen UWR-Geschichte, jeder der es sah, wusste, dass dies ein historischer Moment war (Mögliche Übertreibungen könnten damit zusammenhängen, dass Torschütze und Autor dieses Textes identisch sind) Aber zurück zum Spiel: Die Dortmunder waren zurück und hungrig nach mehr. Allen voran Hajo, der schon den Ausgleich vorbereitete, wollte mehr und tankte sich kurz nach dem Ausgleich wieder durch die gegnerische Abwehr und versenkte diesmal selbst. Das Spiel war gedreht. Die letzten Minuten wurden routiniert und abgeklärt über die Uhr gebracht und der erste Sieg der Saison war eingefahren. 

Für Dortmund spielten: Christoph Nikolay, Frank Denke, Gerd Hinzmann, HaJo Kühn, Harald Hüsing, HG Kurzawski, Malte Hempel, Thomas Oevermann und Tim Sainsbury

Die Sea Lions erreichten beim stark besetzten Erstliga-Turnier den 6. Platz.

Die Sea Lions erreichten beim stark besetzten Erstliga-Turnier den 6. Platz.

 Unterwasserrugby-Turnier in Mülheim besteht seit 50 Jahren

Unterwasserrugby feierte in diesem Herbst das fünfzigjährige Bestehen als Wettkampfsport – in Mülheim wurde damals das erste Turnier ausgetragen. Die Sealions Dortmund vom SV Westfalen reisten mit zwölf Spielern zur Jubiläumsausgabe des Turniers „Kampf um den goldenen Ball“, um sich vor der Feier noch einmal für die kommende Saison einzuspielen.

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