Sea Lions mit Startschwierigkeiten

Verstärkt durch einige neue Spieler und mit diversen neuen taktischen Grundausrichtungen sollte am 30.11.17 die Saison mit neuem Schwung beginnen, doch die Sea Lions hatten die Rechnung leider ohne die Mannschaft vom DUC Köln gemacht, die in der Sommerpause nicht geschlafen hatte.

Halbzeit 1

Zu Beginn spielten beide Mannschaften wie gewohnt ausgeglichen gegen den Ball. Doch die Köllner schafften es durch viele gute Passstafetten den Ball immer weiter vor das Tor der Sea Lions zu bringen, wo sie ihn durch das zu offensive Verhalten der Stürmer lange halten konnten.

 

Da kaum für Entlastung gesorgt werden konnte, waren es dann auch die Köllner, die diese Chancen nutzten und die bisher solide liegende Verteidigung mit einem Tor zu Fall brachten. (1 zu 0)

Keine Minute später waren es wieder die Köllner, die nach einem Strafwurf ihren Abstand vergrößerten zum bis dahin verdienten 2 zu 0.

Im Anschluss an den Strafwurf schaffte es die Mannschaft von Trainer Jan Fuss über weite Strecken den Ball in der gegnerischen Hälfte zu halten und einige gute Angriffe zu starten, aber verlor diesen dann meist durch Unachtsamkeit im erneuten Aufbau. Zu allem Unmut verletzte sich dann auch noch während eines Angriffes der Stürmer Melvin Siemon am Trommelfell und konnte anschließend nicht mehr weiterspielen.

Nachdem der Spieler versorgt worden war, beendeten die Köllner ihre erste Halbzeit mit einem weiteren Treffer. (3 zu 0 )

Halbzeit 2

Leicht dezimiert, aber mit neuem Enthusiasmus ging es nun bei den Sea Lions um das Aufrechterhalten der Defensive.

Sichtlich engagiert wurde nun nicht mehr jedem Ball blind hinterhergejagt, sondern Passwege zugestellt und im Raum verteidigt. Dadurch schafften es die Sea Lions dem Spiel der Köllner etwas Fahrt zu nehmen und Torangriffe auf ein Minimum zu reduzieren. Diese schafften es jedoch durch ständige Präsenz am Tor und durch gute Übersicht, sich dennoch in einige aussichtsreiche Situationen zu bringen, bei denen sie im weiteren Verlauf des Spiels sich noch mit zwei Toren belohnten.

Endstand 5 zu 0

Fazit:

Der Ball ist Rund und das Spiel geht 2 x 15 Minuten. In einem harten Spiel konnten die Sea Lions leider keinen Stich setzen, sind aber guter Dinge und erwarten mit Vorfreude den DUC Krefeld als nächsten Gegner im heimischen Teich.

Niederrhein zu Gast im Pott

Im zweiten Saisonspiel musste sich der SV Westfalen einem wiederholt aussichtsreichen Anwärter für den Kampf um die deutsche Meisterschaft stellen.

Der DUC Krefeld machte von Minute Eins an klar, dass sie das Feld nicht ohne drei Punkte verlassen werden wollen und stürmten mit voller Kraft auf das Tor der Sea Lions. Die Mannschaft um Trainer Jan Fuss hatte sich auf genau diese Spielweise der Krefelder vorbereitet und konnte durch eine solide Abwehrleistung von Verteidigung und Sturm lange Stand halten. Doch die Krefelder belohnten sich durch ihre aggressiven Angriffsstafetten in der ersten Halbzeit mit gleich drei Toren.

Unverändert traten die Sea Lions dem Gegner in Hälfte Zwei entgegen, um sich noch einmal gegen den ständig andauernden Angriffsstrom aufzubäumen und den Krefeldern noch einmal alles abzuverlangen.

Wie bereits die zwei Wochen davor schaffte es die Mannschaft vom SV Westfalen, sich noch einmal aufzuraffen und dem Gegner Paroli zu bieten und sich selber zu beweisen, dass sie zu recht in der ersten Bundesliga mitmischen. Zum Ende hin schafften es die Krefelder dann doch noch zweimal die Defensive der Sea Lions zu brechen und sich um weitere zwei Tore zu bereichern für den Kampf um die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft.

Fazit:

Klare Leistungssteigerung zum verpatzten Auftaktspiel gegen den DUC Köln ist zu erkennen, jedoch muss die Mannschaft noch früher ins Spiel kommen, wenn der Anschluss in der Liga erhalten bleiben soll.

Neues Jahr, alter Gegner

Zu Gast beim DSSC Duisburg

Im neuen Jahr sollte uns doch tatsächlich als erstes ein alter Bekannter bei sich zu Hause willkommen heißen. Der DSSC Duisburg, der in den letzten drei Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt, lud uns ein, unser erstes Auswärtsspiel im Jahr 2018 bei ihnen zu zelebrieren.

Die Sea Lions folgten dieser Einladung.

Zwei Spiele in Folge ohne Punkte. Mit dieser schwerwiegenden Statistik im Rücken mussten die Sea Lions nun endlich auch für Ergebnisse sorgen. Doch auch die Duisburger hatten ihre Pläne für diesen Freitagabend.

Beide Teams zeigten sich wie gewohnt ambitioniert und engagiert im Forechecking (attackieren des Ballführenden), sowie in der Verteidigung. Es schien ein Spiel zu gleichen Anteilen zu werden, doch waren es dann doch schlussendlich die Duisburger, die als erstes den Sack zu machten zum 1 zu 0.

Daraufhin verloren die Sea Lions den Aufwind, der in den vorherigen Spielen schmerzlich vermisst wurde, und verfielen in das alte Verteidigungsmuster, aus dem die Duisburger noch vier weitere Male sich Tore erspielen konnten.

Wie so oft schafften es die Sea Lions, sich erneut zu fangen und das Beste aus dem bereits verlorenen Spielgeschehen zu machen und sorgten noch für diverse Stiche am gegnerischem Tor. Doch auch darauf hatten die Duisburger die besseren Antworten parat und erzielten noch drei weitere Tore.

Fazit:

Drei Spiele ohne Punkte und die Luft wird weniger am Korb. Noch erwartet der SV Westfalen in jeweils zwei Spielen zwei Gegner auf Augenhöhe und einen davon als nächsten Kontrahenten. SV Langenfeld.

Spiel auf Augenhöhe

Nun sollte es passieren. Jetzt kann es klappen. Der erste Sieg. Das war die vorgegebene Marschroute für diesen Abend im heimischen Teich gegen die Mannschaft aus Langenfeld.

Ungeachtet der bereits vergangenen Spieltage trat der SV Westfalen am Dienstag wie gewohnt in Bestbesetzung an den Beckenrand, um den SV Langenfeld zu empfangen.

Bereits nach dem Anschwimmen schafften es die Sea Lions, den Ball und das Spiel in die Hälfte der Langenfelder zu bringen um dort den Druck aufrecht zu erhalten. Das Ziel wurde nun immer klarer.

Nach einigen Minuten zeigte sich dann, dass das Pressing der Westfalen nicht unverdient bleiben sollte und so erzielten die Sea Lions im Eifer des Gefechts ihr erstes Saisontor durch Felix Hefberhold in der fünften Minute. Doch die Antwort der Langenfelder war umso energischer und langwieriger. Die restlichen zehn Minuten mussten sich die Sea Lions einem andauernden Sturm von Angriffen seitens der Langenfelder stellen, der nicht abzureißen schien.

Nach fünf Minuten Pause und einem Wechsel auf drei Positionen erstarkte der Westfalen Angriff erneut, um sich ein letztes Mal den Langenfeldern entgegen zu werfen. Belohnt wurde dies bereits nach sieben Minuten in der zweiten Halbzeit durch Kai Enders-Comberg der durch einen heruntertropfenden Ball und einer souveränen Einzelaktion sich am Tor der Gegner durchsetzen konnte.

Abschließend schaffte es dann Marcel Redeker (mit seinem eisernen Willen) dem Ganzen den Deckel aufzusetzen und mit seinem Tor in der 24. Minute zum Endstand von 3 zu 0 für die Sea Lions zu Punkten.

Fazit:

Die Motivation ist da… der Wille auch … nur die erste Halbzeit fluppt noch nicht. Alles noch im Rahmen, nur der nächste Gegner lässt keinen Platz für Unachtsamkeit. SV Rheine.

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